Wir können auch nach Ostern unseren Weg
ohne Gott fortsetzen,
als wäre er nicht in die tiefsten Tiefen
unseres Lebens hineingekommen,
um uns nahe zu sein.
In der Welt hat Gott das Kreuz hinterlassen
und dieses Kreuz bleibt nicht stumm.
Es erhebt Einspruch gegen
Gottes Abwesenheit im Leben der Welt,
im Leben eines jeden von uns.
Es ist ein Riss im Wesen der Welt,
durch den nicht Tod und Nacht hereinschaut,
sondern der Frühlingshauch
von Gottes ewigem Leben
zu uns hereindringt.
Im Blick auf das Osterkreuz vor dem
Hintergrund des auferstandenen Christus
wird dieses Holz zur Brücke der Auferstehung
– wir können ihm folgen auf dieser Lebensspur –
er kommt uns entgegen.